Geocaching kann zuweilen echt frustrierend sein. Vor allem dann, wenn man einen eigentich schönen Multi fast fertig hat, dann aber an sehr weit off liegenden Koordinaten oder verschwundenen Stationen scheitert. Schlimmer wird es dann, wenn es sich um einen Multicache von jemandem handelt, dessen andere Caches ebenfalls auf der bösen Liste erfolgloser Suchen stehen. Ganz schlimm ist es, wenn man beim zweiten Multi eines Owners wieder an der vierten Station gescheitert ist.
Und so ging es mir heute. Dafür aber war die Gegend absolut genial, das Wetter konnte besser nicht sein und so hatte der Frust kaum eine Chance erst richtig aufzukommen. Gab es doch Fotomotive ohne Ende.
Belichtung: 0,005 sec (1/200)
Blende: f/11.0
Brennweite: 43 mm
Die Wanderung führte um den See bei Groß Behnitz, wo durch das dort befindliche Naturschutzgebiet ein wunderschöner Wanderweg angelegt ist. Immer wieder gibt es kleine Rastplätze, einige auch überdacht, so das man hier eigentlich bei jedem Wetter eine schöne Runde drehen kann. An einem dieser Rastplätze ergab sich dann die Gelegenheit, mit der Kamera einem tauenden Eiszapfen zuzusehen.
Belichtung: 0,001 sec (1/1000)
Blende: f/10.0
Brennweite: 55 mm
Auf der Rückfahrt landete ein Bussard auf einem Baum am Straßenrand. Den wollte ich auch schnell noch “schießen”, also nichts wie rechts ran, Kamera raus und…
…dem Bussard hinterhergeschaut. Schade auch, der hätte ein nettes Bild gegeben. So nutzte ich den kurzen Zwischenstop dann aber wenigstens um noch die Gegend zu knipsen. Natur mag ich kaum sagen, ist doch die einst wunderschöne Heide inzwischen durch die deutlichsten Zeichen grüner Ökopolitik verschandelt. Windräder wohin man sieht. Eigentlich ein Verbrechen, aber wo kein Kläger da kein Richter.
Belichtung: 0,002 sec (1/500)
Blende: f/14.0
Brennweite: 18 mm
Allerdings gehen diese Exemplare hier noch, neben dem Dorf in dem mein Vater wohnt stehen noch deutlich größere, die kommen in gestreckter Höhe näher an die Wolken als der Kölner Dom. Irgendwo habe ich da auch noch Fotos, wenn ich die finde, reiche ich die mal nach…
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Tags: eis • eiszapfen • geocaching • natur • schnee • wanderung • winter







Am 17. Februar 2009 um 21:35 Uhr
Tja, Schrottie, Deine Kritik an den Windrädern kann ich teilweise teilen. Auf jeden Fall sollten keine Windkraftanlagen in der Nähe von Dörfern oder in Schutzgebieten genehmigt werden. Andererseits: Für Braunkohlentagebaue ist in den nächsten Jahren geplant, die Dörfer Atterwasch, Grabko, Kerkwitz und Proschim in der Lausitz (Landkreis Spree-Neiße) wegzubaggern. Solche Umsiedlungen halte ich für wesentlich schlimmer. Axel