Ich habs hinter mir. Und ich hab nochwas: Ich hab jetzt erstmal schwarz auf weiß das ich unfähig bin voll zu arbeiten.
Also geht es jetzt erstmal ruhig los, soll heißen, zunächst für 4 Stunden täglich, dann für 6 Stunden und anschließend für 8 Stunden. Danach wird weitergesehen, ob Einsatzdienst in Frage kommt oder was anderes gesucht werden muss. Was solls also, Kopf hoch und durchhalten. Alles wird gut!
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Tags: arbeit • feuerwehr • krankheiten


Am 15. November 2006 um 13:21 Uhr
*kopfstreichel* Aber bleibst erstmal auf deiner Wache?
4h täglich 7 Tage hintereinander?
Am 15. November 2006 um 13:22 Uhr
Jap, auf Wache bleibe ich solange.
Am 15. November 2006 um 16:21 Uhr
Krass. Was soll das werden, wenn du mal groß bist?!
Am 15. November 2006 um 17:32 Uhr
Hehe, so klein bin ich ja nun nicht mehr…
Am 15. November 2006 um 19:40 Uhr
Hamburger Modell, ja? Iss nich verkehrt. Weiß zwar nicht, was damals passiert ist, hoffe aber mal, die Folgen halten sich in Grenzen und machen Dir im Alltag nicht allzu schwer zu schaffen.
LG, Neri
Am 15. November 2006 um 21:00 Uhr
Bandscheibenvorfall.
Aber man gewöhnt sich mit der Zeit an die Schmerzen…
Am 15. November 2006 um 21:48 Uhr
@Schrottie:
Willkommen im Club.
Meiner war Anfang Februar…
Am 15. November 2006 um 21:55 Uhr
Achja? Ich hatte ihn am 08. Februar…
Am 15. November 2006 um 22:04 Uhr
Das extreme Leiden begann bei mir am 05.02. und am 11.02. wurde ich per Not-OP erlöst – zumindest von den unerträglichen Schmerzen. Dass man das jetzt immernoch merkt wissen wir ja leider beide…
Am 15. November 2006 um 22:23 Uhr
Hui, na ich wurde nicht operiert, es ging ja darum nach Möglichkeit meine Dienstfähigkeit zu erhalten, was durch eine OP nicht machbar gewesen wäre. Also hatte ich erstmal 6 Wochen die volle Dröhung Schmerzen, bis sich die Bandscheibe dann endlich ein wenig von der Nervenwurzel entfernt hatte. Aber interessant sind die Abstände: 05. bis 11.02. = 6 Tage — 08. bis 14.02. = 6 Tage, also in beiden Fällen genau 6 Tage zwischen Prolaps und effektivem Therapiebeginn.
Am 15. November 2006 um 22:35 Uhr
Nachdem mir eine Woche lang jeder Arzt das Gefühl gegeben hat, dass ich eine Mischung aus Memme und Simulant bin, befand dann der Kernspin-Doc die Sachlage als so kritisch, dass ich direkt vom MRT ins Krankenhaus eingewiesen wurde, wo ich ca. 20 Stunden später unter dem Messer lag. Diagnose: sequestrierter Prolaps (L5S1) mit sagenhaften 13mm Durchmesser – muss wohl auch für den Chirurgen ein Erlebnis gewesen sein…
Hast Du noch Taubheitsgefühle oder ist wieder alles da?
Am 15. November 2006 um 22:52 Uhr
Gnihihi, L5S1 ist mir bekannt. Was die Taubheit betrifft, die hat nach ca. 5 Monaten mehr oder weniger nachgelassen, jetzt ist es nur noch manchmal so, wenn ich mich mal wieder etwas überschätzt habe. Dafür kann ich aber keine 13 mm vorweisen, ich liege bei gerade mal 9. Allerdings sind die nach wie vor vorhanden, nur das eben den Prolaps nicht mehr direkt auf die Nervenwurzel drückt sondern sich etwas nach vorn verschoben hat, wo er keinen direkten Schmerz mehr auslöst. Derzeit ist es meistens ein “Wetterschmerz” bzw. eben der obligatorische Monsterschmerz nach körperlicher Belastung. Nur werde ich damit wohl bis auf meine alten Tage leben müssen.
Am 15. November 2006 um 23:04 Uhr
Ich sehe schon, wir sollten uns mal auf ein Bier treffen (oder einen Whiskey oder ein Voltaren, Tramal, Valoron)…
Am 16. November 2006 um 06:27 Uhr
Gerne, aber wer von uns nimmt in seinem “Rollstuhl” die knapp 500km in Angriff?
Am 21. November 2006 um 21:41 Uhr
Hab gerade gelesen, dass Silly auch Bekanntschaft mit dem L5S1 gemacht hat. Wir sollten Sie zum Bierchen mit dazunehmen. Dann könnten wir uns in Erfurt treffen – das liegt genau in der Mitte…
Am 21. November 2006 um 22:37 Uhr
Hmm, über Erfurt ließe sich reden.
Am 22. November 2006 um 14:48 Uhr
[...] Heute auf Arbeit war es ähnlich: Irgendwie führten alle Gespräche mit meinem Kollegen, der ebenso wie ich in der Wiedereingliederung befindlich ist, auf irgendwelche Krankheiten die man so in seinem Leben hatte. Und ich dachte immer, das nur uralte Menschen als Hauptthema Krankheiten haben können… Tags: arbeit, krankheiten, menschen [...]
Am 11. Dezember 2006 um 16:19 Uhr
[...] Heute kam die Nachricht: Eine neue Stellenausschreibbung innerhalb der Behörde. Und da es derzeit nicht wirklich danach aussieht, als würde meine Wiedereingliederung mit aktivem Einsatzdienst enden, muss auch nach weiteren Möglichkeiten gesucht werden, schließlich ist so ein Bandscheibenschaden ja nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Also sitze ich nun da und schreibe eine Bewerbung. [...]
Am 2. Dezember 2007 um 11:05 Uhr
[...] der Amtsärztin. Und da ich noch immer ziemlich heftig ‘Rücken’ habe, wird die Wiedereingliederung nochmal verlängert und Mitte Februar darf ich sie dann wieder besuchen. Irrsinnigerweise muss [...]