Und was ist mit Linux?

Geschrieben von am 20. September 2007 um 21:46

Bei einem Bekannten habe ich mir gestern mal das neue Napster angeschaut. Für einen relativ günstigen Preis, in diesem Fall 9,95€ pro Monat, mal eben eine wirklich fette Musikauswahl bekommen. Also bin ich heute mal zu Napster gefirefoxt und wollte mal schauen, ob es auch einen Client für Linux gibt. Und was sehe ich da?

WarnungNapster ist mit Ihrem Betriebssystem zurzeit leider nicht kompatibel.

Napster ist gegenwärtig nur mit Windows XP/2000 kompatibel.

Windows 95/98/ME/NT und Mac OS werden zurzeit nicht unterstützt.

Na sowas! Ältere Windosen und Macs werden “zurzeit” nicht unterstützt. Hat man bei Napster etwa noch nicht gehört, das es auch Linux (nebst Unix (inkl. Derivaten) und diversen BSD) gibt? :eek:

Naja, zumindest wage ich zu bezweifeln das sich daran irgendwann mal etwas ändern wird. Schließlich arbeitet Napster ja mit dem DRM von Kleinstweich und da wird man kaum daran arbeiten, auch eine Lösung für Linux bereitzustellen. Irgendwas ist eben immer…

11 Reaktionen zu “Und was ist mit Linux?”

  1. René Fischer

    So toll ist Napster nun auch wieder nicht. 9,99 EUR pro Monat klingt verlockend, aber auf CD brennen oder in jedem beliebigen Player abspielen ist für den Preis nicht. Das kostet dann pro Album nochmal 9,99 EUR. Dann doch lieber gleich Napster light.

  2. Schrottie

    Auf CD brennen will ich ja nichtmals. Der Preis ist halt in Ordnung, und da ich ja eh fast ausschließlich zu Hause Musik höre und die Rechner allesamt am Heimkino angeschlossen sind, würde das für mich schon genau passen. Aber was nicht ist, ist eben nicht… :unsure:

  3. René Fischer

    Warum Geld ausgeben für etwas was man umsonst haben kann? Schon mal SHOUTcast getestet? Einfach einen SHOUTcast-fähigen Musikplayer installieren (gibts auch für Linux) und ein Aufnahmeplugin laufen lassen (unter Windows macht sich hier Winamp Streamripper gut). Das lässt du über Nacht oder wahlweise über den Tag laufen und wenn du Abends nach Hause kommst, ist deine Platte voll mit neuen Files ;-)

  4. Schrottie

    Klingt interessant. Werde ich mir mal näher ansehen. Ansonsten ist es halt wie beim PayTV, monatlich zahlen und nur ansehen.

  5. René Fischer

    Guckst du: http://www.netzwelt.de/news/72589-webradio-die-mp3goldgrube.html

    Glaub mir, mehr brauchst du nicht. Okay, du kannst nicht konkret sagen, das du Song XYZ möchtest, aber wenn du weißt in welchem Genre der liegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das er, wenn du den entsprechenden Channel auswählst auch auf deiner Platte landet.

    Und wenn nicht, hast du halt einen Packen andere Songs, und der gewünschte kommt früher oder später auch :mrgreen:

    Und das beste ist, das ganze ist vollkommen LEGAL! :evil:

  6. Schrottie

    Iteressant klingt das Ganze ja, aber ich sehe da noch das Problem, das damit die Festplatte zugemüllt wird. Wie schon gesagt, ich will ja nur zuhören, ich bin keiner von den Sammlern, die alles auf Platte haben müssen. Aber egal, testen werde ich das auf jeden Fall, mal sehen wie es sich so macht.

  7. René Fischer

    Ähhh… da kannst du auch einfach nur zuhören. Du hörst die Musik ja, während sie gespielt wird. Von der Sache her brauchst du dort gar keine Musik mehr auf der Festplatte. Teste es einfach aus. Es hat seine Vorteile, aber – zugegeben – gegenüber Filesharing auch seine Nachteile.

    Es ist in jedem Fall die ideale Kombination zu einem DRM-freien kostenpflichtigen Angebot, wo man einzelne Songs oder ein ganzes Album kaufen kann (wenn man denn mag).

  8. Dürrbi

    Apropos DRM… ab und an kaufe ich bei MusicLoad auch mal das eine oder andere Album (für meine angesparten HappyDigits…). Da habe ich jetzt gesehen, dass die auch manche Titel/Alben als MP3 anbieten, dabei fällt dann die dusselige Einschränkung mit x mal brennen und y mal kopieren weg.

    So ists recht… :mrgreen:

  9. Schrottie

    Naja, Musicload stellt für mich ebenfalls ein Problem dar:

    Um Musicload nutzen zu können, benötigen Sie einen Internetzugang mit deutscher IP-Adresse. Um auf die Seite von Musicload zugreifen zu können ist ein entsprechend ausgestatteter PC mit Internet Explorer ab Version 5.0 sowie ein Windows-Betriebssystem (Windows 2000, Windows XP oder Windows Vista) erforderlich.

    Klar, bei MP3s kommt das weniger zum Tragen, aber ist eben nicht alles als MP3 zu bekommen. :-(

  10. Schrottie

    Noch ein Nachtrag: Einen Vorteil bietet Musicload gegenüber Napster dann doch. Die “Flatrate”, also genau das Angebot das mich bei Napster interessierte, funktioniert bei Musicload via Browserpopup, ist also plattformunabhängig. Klingt wirklich nach einer guten Möglichkeit HappyDigits zu verbraten…

  11. tAXMAN

    .
    Das was Rene sagt. Ich bin auch SHOUTcast-User. Die Streams lassen sich nach Genre und Qualität sortieren. Ich such mir aus was ich brauche und lasse ‘nen Tag lang einen Streamripper mitlaufen. So habe ich immer ausreichende und stets neue Musik für meinen MP3-Player parat. Die Streams mit 192Kbit/s klingen wirklich gut, auch wenn sie nicht wie von der CD ‘rüberkommen. Geldausgeben kommt für mich nicht in Frage.
    Alternativ empfehle ich last.fm, wenn du nur mal am PC Musik hören möchtest.

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