Das ich mich auf Arbeit regelmäßig am Telefon beleidigen lassen muß ist ja inzwischen normal. Man gewöhnt sich halt dran und ignoiert das, es gehört eben zur Natur des Jobs. Aber wenn es zu Hause auch so losgeht, dann platzt einem der Arsch schonmal in mehreren tausend Metern Höhe.
Seit mehreren Tagen bimmelte regelmäßig in Abwesenheit das Handy: Unbekannter Teilnehmer! Gestern erwischte ich dann so einen Anruf, am anderen Ende zwei kichernde Damen kurz vor einem Lachflash die sich als Kundenbetreuung der Telekom ausgaben und meinen Namen validieren wollten. Bevor ich etwas sagen konnte wurde aufgelegt.
Heute dann wieder ein Anruf, wieder das gleiche Spiel. Nur ohne kichern. Ich teilte der Dame unmißverstädnlich mit das ich keinerlei Anrufe wünsche und legte auf. Prompt klingelte es wieder. Diesmal ein Herr, dem ich ebenfalls mitteilte das ich für solche Anrufe, erst recht wenn sie ohne Teilnehmerkennung daherkommen, nichts übrig habe.
Was dann folgte war eine Reihe von Anrufen mit wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen, teils sehr weit unter der Gürtellinie.
Nunja, ich habe daraufhin den Kundenservice von T-Mobile kontaktiert, offenbar hatten die heute alle Hände voll zu tun um aufgeregte Kunden zu beschwichtigen. Selbst ein kostenloser Rufnummernwechsel wurde mir angeboten, also muß es da ein externes Callcenter ziemlich übel treiben. Einen Rat von T-Mobile habe ich jedenfalls angenommen und umgehend in die Tat umgesetzt: Die Strafanzeige ist gestellt.
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Schlagwörter:call-center, erlebnisse, idioten, unmut
Am 12. Februar 2009 um 20:01 Uhr
gute idee. haben das acuh von zeit zu zeit, aber wenns dauern in kurzen abständen kommt ist das schon sehr belästigend!
Am 12. Februar 2009 um 22:23 Uhr
Ich frage immer zuerst ganz nett, mit wem ich rede, welche Firma und dann weisse ich darauf hin, dass ich diese Daten meinem Rechtsanwalt übergeben werde, denn ColdCalls sind verboten.
Das funktioniert meisst und seit einiger zeit haben mich die leute aus den Werbetelfonliste entfernt.
Am 13. Februar 2009 um 00:02 Uhr
Jau, das mit dem penetranten Nachbohren klappt. Habe ich vor zwei Jahren in drei Fällen auch bis ins letzte Glied durch exerziert. Immer nach dem nächsten Adresslieferanten gefragt, bis ich zuletzt die Auskunft bekam, die Adresse käme von einem Lottohändler aus dem Nachbarort der leider nicht mehr Auskunft geben könne, da er verstorben sei
Aber seitdem so gut wie keine Werbung mehr im Briefkasten!
Am 13. Februar 2009 um 11:29 Uhr
Thema weggeschnappt……
Von Telefonterror und Anrufern ohne Anruferkennung lese ich gerade beim Schrottie und das erinnert mich daran, dass ich zu diesem Thema auch noch was schreiben wollte.
Immer öfter hört man davon, dass Kunden von externen Callcentern vergewaltigt we…