Jetzt hackt es endgültig

Geschrieben von am 19. Oktober 2006 um 08:37

horst.jpgDas seinerzeit JJ1 alias Bruno (Wieso hieß der eigentlich wie Schrotties Mini?) abgeschossen wurde war schon recht unverständlich. Immerhin tat er nichts anderes als das, was Bären eben so tun: Hier und da einem Schaf den Kopf abbeißen, mal einen Bienenstock plündern und zuweilen in einem See baden gehen oder einen Touristen erschrecken. Nix besonderes eben. Aber wir haben uns eben, so traurig und unnötig sein Tod auch war, mit seinem Schicksal abgefunden, immerhin geht für uns das Leben weiter.

Aber einige Leute müssen doch wirklich einen an der Waffel haben. Abgesehen davon das sie Holzkreuze auf der Alm aufstellten, auf der Bruno aus dem Leben schied, fangen jetzt einige sogar damit an den Bauern, dem die Alm gehört, zu bedrohen. Und alles nur, wie BR online berichtet, weil er eben die Holzkreuze von seinem Grund und Boden entfernte, damit er ihn eben wieder als Weideland benutzen kann. Und was machen die Bekloppten noch? Die malen des armen Bauerns Kühe mit Schuhcreme braun an, damit sie wie Bären aussehen. Und weil damit nicht genug ist, gehen die militanten Bruno-Verehrer offenbar vermutlich sogar mit Morddrohungen gegen den Leiter des Institutes für Tieranatomie an der Münchener Uni vor, so das Brunos sterbliche Überreste nun an einen geheimen Ort verlegt werden sollen müssen. Da hackt es doch wirklich!

Liebe Tierfreunde!

Wenn euch wirklich soviel an Bruno liegt, dann haltet ihn in guter Erinnerung. Aber lasst ihm und unbeteiligten Dritten doch einfach Ruhe!

Verständnislose Grüße,

Horst, der Bär

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