Ja, nein und viel dazwischen

Geschrieben von am 25. Februar 2009 um 16:16

Manchmal bin ich ja echt erstaunt, das mich Software noch immer erstaunen kann. Also alles in allem eine erstaunliche Angelegenheit. Erstaunlich, was? ;-)

Aber zum Thema. Wie ich ja schon erwähnte, werkelt neben Linux nun auch wieder eine Windowskiste bei mir. Diese Tatsache an sich ist erstmal nicht wirklich erstaunlich ist deren Verhalten. Bevor ich alles umgebastelt hatte, lief Windows nur auf einer seperaten Partition des alten Rechners, bloß nix anfassen, denn der Zustand ist nicht wiederherstellbar und da dort diverse Programme entwickelt wurden, die eben diesen Systemzustand brauchten (Entwicklungsdateien, Steuerelemente nicht wiederbringbarer Natur, etc.) wurde das Windows nie angefasst.

Okay, um komplett zu starten brauchte es am Ende ganze 20 Minuten, an schlechten Tagen sogar 25, aber wenn man das weiß rechnet man diese Zeite eben ein. Der Start von Programmen dauerte zuweilen auch ewig. Aber mit einer neuen Installation ist das bei Windows ja nunmal so, das plötzlich wieder alles schneller wird. Das tat es auch. Mit was Windows aber nicht gerechnet hatte war ich. Tja, wenn parallel ein anderes System aufgesetzt wird, hat man frischen Vergleich.

Pah, ich weiß ja das Windowsfreunde gern behaupten Windows wäre schnell, das mag es auch sein, aber eben nur solange man keinen direkten Vergleich hat. Ein lahmes Entlein ist es. Aber egal, das ist eigentlich bekannt und somit ja auch nicht erstaunlich. So richtig erstaunt war ich heute, als ich eben die Existenz des Windowsrechners hier im Haushalt schamlos dazu ausnutzen wollte, wieder mal etwas Musik auf den Minidisc-Player zu tun.

Also bei Linux ist das ja so: Ein Programm funktioniert, oder es funktioniert nicht. Punkt. Windows hat da eine ganz erstaunliche Eigenschaft: Programme funktionieren nicht, sie funktionieren nur so lala, sie funktionieren meistens, oder sie funktionieren. Und dazu dann noch gefühlte 35 Varianten irgendwo dazwischen. Schon erstaunlich das, oder? 8-)

…okay, wenn ich ganz ehrlich sein soll, ich war weniger erstaunt, ich war eher einem Tobsuchtsanfall nahe. Aber so ist das eben, wenn man deutlich Besseres gewohnt ist. Und ehe hier gleich wieder irgendwelche Stimmen aufkommen, das es ja nur dieses Programm sein könne: Dieses Verhalten kommt recht oft vor, mal ehrlich, jeder Windowsnutzer kennt das zur Genüge.

2 Reaktionen zu “Ja, nein und viel dazwischen”

  1. ruediger

    “behaviour is by design” :D

  2. Andreas

    Äh, nein. Eigentlich kenne ich das so nicht :evil:

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