Wie kommt es eigentlich, das in Nordhessen so enorm viele Geocaches gelegt sind? Dieser Frage bin ich auf den Grund gegangen und die Antwort ist eigentlich so erstaunlich wie einfach: Es muß ein Überfall gewesen sein und jetzt muß die Beute versteckt werden.
Ein Überfall? Ja, denn wenn man sich so durch Nordhessen cacht findet man in erster Linie so kleine Mikros, die aber selten die bekannten Filmdosen oder PETlinge sind, sondern in erster Linie sammelt man Dinger die anmuten wie Stuhlprobenröhrchen. Demzufolge muß es einen Überfall gegeben haben, und zwar auf ein medizinisches Labor oder ähnliches.
Okay, inzwischen weiß ich, das ein nordhessischer Geocacher in der medizinischen Branche arbeitet und die Cachergemeinde mit diesen Dingern versorgt. Aber die Masse ist ja trotzdem noch vorhanden und muß oirgendwo herkommen. Und hier greift offenbar ein ungeschriebenes Gesetz. Das ungeschriebene Gesetz der 161-Meter-Abstandsregel.
Und das funktioniert so: Jeder packt auf seiner Cachetour etliche von diesen “Stuhlprobenröhrchen” in den Rucksack und zieht los. Erster Cache, weiter, zweiter Cache, weiter, uswusf. bis dann zwar noch etliches an Wanderweg vorhanden ist, nicht jedoch weitere Caches. Von hier aus werden 161 Meter abgemessen, die ja mindestens als Abstand eingehalten werden müssen.
Dann wird ein Versteck gesucht und das Röhrchen dort hineingepackt. Schwupp, wieder ein Cache mehr. So macht das jeder und im Handumdrehen gibt es eine exorbitant hohe Cachedichte bis auch der letzte Wanderweg komplett zugepflastert ist.
Und so kommt es, das in Hessen so viele Dosen liegen. Einfach, oder…?




Am 24. Juni 2009 um 18:02 Uhr
:silly: o.W.
Du warst noch nicht in anderen Regionen unterwegs, oder?
Am 24. Juni 2009 um 18:28 Uhr
Doch schon, aber in Hessen fiel das besonders auf.
Am 24. Juni 2009 um 22:08 Uhr
Und dann noch diese Caches in Mittelhessen
die gar keine Dose haben, bei denen das Logbuch
in einem Schlitz eines Stromkastens liegt…..!
Am 24. Juni 2009 um 22:22 Uhr
Ja, solche gibt es auch. Ich verrate aber niemandem wo, okay?! :angel:
Am 24. Juni 2009 um 23:15 Uhr
Jetzt weiß ich auch was du mit den Stuhlprobenröhrchen meintest *gg* Sitze ja auch an der Quelle, die wurden aber Ruckzuck ausgetauscht.
Den Cache ohne Dose habe ich aber mit Dose in Erinnerung
Am 25. Juni 2009 um 07:10 Uhr
Das ist doch aber eigentlich schön für die nachkommenden Cacher, die haben dann viel mehr Dosen zu suchen….
So manches Mal hab ich auf meinen Cachetouren schöne Ecken gesehen, die keine Dose hatten. Ist doch schad drum, wenn man mal da ist…
(Und nein, ich hab noch auf keiner Tour was neues dazu gelegt!
)
Gruß, ElliPirelli
Am 25. Juni 2009 um 07:20 Uhr
Jetzt sehe ich gerade, dass selbst
auswärtige Cacher mithelfen die weißen
Flecke auf der Landkarte Nord-Hessens
verschwinden zu lassen. (GC1V1YF).
Hoffentlich handelt es sich bei der Dose
um ein Stuhlprobenröhrchen, sonst wandert
die Dose ins Altmetall…
Am 25. Juni 2009 um 07:24 Uhr
Leider hatte ich keine Zeit schnell noch ein medizinisches Labor zu überfallen oder in einem solchen wenigstens ganz höflich nach einem Röhrchen zu fragen. Smoit handelt es sich bei dem dort hinterlegten Cachebehälter nur um eine ganz profane Filmdose. Dafür kommt die aus Berlin und kann somit schon allein durch ihren Hauptstadtstatus punkten. :angel:
Am 25. Juni 2009 um 08:05 Uhr
Die Filmdose vom GC1V1YF liegt gut, vielen Dank für den FTF
Am 29. Mai 2010 um 16:52 Uhr
Ob das hier auch alles Röhrchen sind?
http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=9225f294-8eb7-4b63-901d-5366051e1db7
Ich werde berichten…