Ich gebe zu, es klingt erstmal deutlich besser als es eigentlich ist: Groundspeak, der Betreiber der Geocachingplattform geocaching.com, gibt die Waypoints für die Verwendung auf alternativen Plattformen frei. Allerdings erfolgt die Freigabe nicht in dem Umfang, das jetzt Hinz & Kunz die kompletten Listings verwursten darf, die Freigabe bezieht sich auf Waypoints und zugehörige Listingkoordinaten im Rahmen der Verwendung zum Loggen alternativer Trackables.
Im blauen Forum gab es gestern dazu eine entsprechende Verlautbarung:
I have checked with Brian*, and his definitive answer is that these ‘rogue’ TBs are not of concern to us – reviewers and GS staff. We cannot govern their usage, and Geocachers are allowed to give out GC codes. I hope that helps, and puts minds at ease.
[Quelle: forums.groundspeak.com]
Grob übersetzt bedeutet das in etwa:
Ich habe das mit Brian besprochen, seine endgültige Antwort lautet, das diese “fremden” TBs für uns, die Reviewer und die Mitarbeiter von GS, nicht von Belang sind. Wir können ihre Verwendung nicht beeinflussen und den Geocachern ist es somit erlaubt die Wegpunkte herauszugeben. Ich hoffe das hilft und bringt Ruhe in diese Problematik.
Was heißt das nun für uns? In erster Linie sind in Deutschland die Geokrety betroffen, denn viele taten sich bisher etwas schwer damit, sie weiterzubewegen und vor allem korrekt zu loggen, bedeutet dies doch letztlich, das man einen Wegpunkt und die dazu gehörenden Koordinaten angeben muß. Manch einer hatte nun die Befürchtung, das er da Geheimnisse preisgibt, gelangt man doch bei GC.com erst nach Registrierung/Login an die zu einem Wegpunkt gehörenden Koordinaten.
Sicher erleichtert das den Logvorgang eines Geokrety jetzt nicht wirklich, muß doch weiterhin neben dem Wegpunkt auch die Koordinate reinkopiert werden, aber zumindest muß jetzt niemand mehr ein schlechtes Gewissen dabei haben.
Übrigens: Um einen Geokrety zu loggen muss man sich nirgends registrieren, also keine Scheu, wenn mal ein kleiner Maulwurf auf Weiterreise wartet!
*Brian, resp. Bryan: Bryan Roth is the resident corporate counsel and business development manager. He also handles human resources, advertising, trackable items and promotions. [About GS]
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Tags: freigabe • geocaching • geocoin • geokrety • groundspeak • koordinaten • maulwurf • opencaching • trackables • travelbug




Am 9. Oktober 2009 um 13:03 Uhr
Also ich sehe in dem Statement nicht, wo die Weitergabe/Eingabe der Koordinaten durch Groudspeak gebilligt wird. Da steht nur “Geocachers are allowed to give out GC codes”, die Waypoint-Codes (GCxxxxx) dürfen also weitergegeben werden. Von Koordinaten lese ich da nichts.
Am 9. Oktober 2009 um 13:12 Uhr
Das eine bedeutet letztlich das andere, denn so konnte man bisher ja schon immer die Koordinaten angeben, nun wurde auch geklärt das sie in Zusammenhang mit dem Waypoint verwendet werden dürfen. Lies Dir dazu einfach mal den gesamten Thread im blauen Forum durch und versuche den Zusammenhang zu verstehen.
Ich weiß ja das Du (warum auch immer) seit Deinem Ausscheiden bei OC gerne gegen freie Projekte schießt wo es nur geht, hier ist das aber wirklich ein wenig unangebracht, ist doch die Faktenlage recht klar –> “Kann der Waypoint zur Koordinate? Ja!”
Am 30. Dezember 2009 um 11:31 Uhr
Leider hat sich nichts geändert. Oder mit anderen Worten: Bei einem oc-drop reicht die Waypointangabe (z.B. OC15AF), bei einem gc-drop (z.B. GCRZV8) erscheint “Bitte trage auch noch die Koordinaten des Caches GCRZV8 im entsprechenden Eingabefeld (lat/lon) ein.” Schade
Am 30. Dezember 2009 um 19:26 Uhr
Ja, denn GK kriegt ja nicht die kompletten Waypoints geliefert. Die Freigabe betrifft in der Tat nur die Verwendung auf GK im bisherigen Rahmen.