Gemeistertes Schicksal

Geschrieben von am 2. März 2007 um 00:12

Ich fasse mich kurz, denn große Worte muss man nicht verlieren. Hans hat auf eine Aktion hingewiesen, die ich sehr bewundernswert finde, und deshalb auch hier erwähne:

Gise, durch Contergan ohne Arme auf die Welt gekommen, meistert ihr Leben und scheint nun am Unverständnis mancher Menschen zu scheitern. Nun gilt es, sie bei ihrer Umfrage zu unterstützen, auf das sie den Mut findet, sich entgegen allen Hemmnissen ihren Lebenstraum zu erfüllen. Macht alle mit!

3 Reaktionen zu “Gemeistertes Schicksal”

  1. hans

    prima, besten dank… :mrgreen:

  2. Herr Kaczmarek

    Hab auch mal abgestimmt. Ich hätte jetzt ganz spontan zwar nur – rein praktische! – Bedenken bei Säuglingen (das erste Foto sieht alles andere als sicher aus!), aber sicherlich ist Gise mit ihren Füßen genau so geschickt wie viele andere mit ihren Händen, so dass sie “offline” auch solche Zweifel bei mir ausräumen würde. Prinzipiell hätte ich aber keine Probleme damit, mein Kind in die Obhut eines Menschen mit einer körperlichen Behinderung zu geben. Es hat ja nicht nur integrative Vorteile für den Behinderten, sondern im Idealfall auch ungemeinen gesellschaftlichen Wert für das Kind. Man bedenke nur all die ganzen albernen Vorurteile, die viele Leute generell Menschen mit körperlichen Behinderungen gegenüber haben. Wenn jetzt etwa Gise dazu beitragen könnte, dass mein Kind später ganz selbstverständlich und ohne unangebrachte Vorurteile mit diesem Thema umgeht, dann würde ich Gise sogar anderen Tagesmüttern vorziehen!

  3. Gise

    Vielen Dank! :razz:
    Ich scheitere nicht so schnell… ich bin nur ungeduldig. :mrgreen: Der normale Weg wäre ja, die Schulungen alle zu besuchen, dann Antrag auf Pflegeerlaubnis stellen und wenn dann alles paletti ist, Tageskinder bzw. deren Eltern anwerben. Bis ich das 1.Kind hüten darf, vergehen 2-3 Monate.

    Die Zweifel der Mitarbeiterin im Tagesmütterverein beschränken sich leider nicht nur auf den Säuglingsbereich, sondern allgemein auf alle Kinder, die noch nicht in die Schule gehen. Dementsprechend möchte sie dem Jugendamt empfehlen, mir die Pflegeerlaubnis nur für Schulkinder zu geben. Ich kenne aber selbst meine Fähigkeiten und Grenzen und werde mir entsprechend die Kinder auswählen. Ein sehr “unfolgsames” Kind werde ich nach 2-3 Testtagen wieder nach Hause schicken.

    Mit der Umfrage wollte ich auch die Eltern zum Nachdenken anregen. Jeder ist unbedingt für die Integration behinderter Menschen, aber wenn sie selbst dazu etwas beitragen können, kommen ihnen Zweifel…
    Deshalb wird die Umfrageseite auch nach Ende im Netz bleiben – als Lehrmaterial für Pädagogen, Behinderte und Interessierte. :)

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