Frische Optik

Geschrieben von am 4. Mai 2010 um 20:56

Canon EF-S 17-85mm 1:4-5.6 IS USMSchon geraume Zeit brütete ich über einem neuen “Immerdrauf” für die Canon. So ganz einfach war das nicht, denn Atens müssen dafür ja auch entsprechende Haushaltsmittel bei der Gattin losgeeist werden und Btens muß man sich auch für ein passendes Modell entscheiden. Das hatte ich dann irgendwann. Meine Wahl fiel auf das Canon EF-S 17-85mm IS USM. Das bringt einen ausreichenden Brennweitenbereich mit, hat einen Bildstabilisator und stellt enorm schnell scharf.

Allerdings gehört dieses Objektiv auch zu der Sorte, die recht kontrovers bewertet wird. Fotozeitschriften bemängeln da gern eine starke Verzeichnung bei geringen Brennweiten, andere wiederum loben das Bokeh. Die Wahl fiel trotz der Verzeichnung auf dieses Objektiv, denn selten fotografiere ich frisch gefließte Wände im Weitwinkelbereich. Wesentlich wichtiger ist aber die Bildqualität  in Kombination mit dem doch recht hohen Zoombereich. Und hier wurde das 17-85 immer wieder empfohlen bzw. gelobt.

Obendrein mache ich recht viele Panoramaaufnahmen, da spielt die Verzeichnung im Randbereich sowieso keine Rolle. Andere recht häufige Aufnahmen betreffen dann entweder den Makrobereich oder gezielte Naturaufnahmen, beides Dinge bei denen ein schönes Bokeh durchaus wichtig ist. Also mir zumindest. Erste Testaufnahmen haben auch schon sehr angenehme Ergebnisse gebracht. Und selbst die Verzeichnung macht sich nur im Bereich von 17 bis ungefähr 24mm bemerkbar, darüber hinaus fällt sie kaum mehr ins Gewicht.

Fehlen eigentlich nur noch zwei Dinge: Mal wieder ein paar freie Tage und vor allem schönes Wetter, denn dann kann neben dem neuen Objektiv auch noch ein anderes “Beutestück” getestet werden, das ich diese Woche gemacht habe. Gestern nämlich, als ich mit $BESTEEHEFRAUVONALLEN loszog um Sommerschuhe zu kaufen, landete versehentlich ein Garmin Oregon 550 im Einkaufskorb. Huch! *gg*

6 Reaktionen zu “Frische Optik”

  1. Max

    Bokeh erreicht man aber nur bei Offenblende und da fängt die Canon-Linse im Vergleich zum Sigma natürlich später an. 4-5.6 ist ja eigentlich auch schlechter als die Kit-Linse mit 3.5 am unteren Brennweitenbereich.
    Das neue Sigma hätte 2.8-4 gehabt mit Bildstabilisator und die paar mm geringerer Telebereich sind vernachlässigbar, da Du ja auch ein Tele hast, welches in diesem Bereich schon nutzbar ist.
    Die geringer Naheinstellgrenze des Sigma, ein Abbildungsmaßstab von 1:2,33 und mitgelieferte GeLi waren natürlich auch Gründe die damalige Version zu erwerben und nicht auf das Canon zurückzugreifen.

  2. Schrottie

    Hehe, nun rede mal nicht gleich alles schlecht. ;) Ich habe durchaus auch andere Objektive ins Visier genommen, auch ein Sigma war dabei, aber die Entscheidung, die ich mir bei weitem nicht einfach gemacht habe, fiel aufs Canon. Nicht nur das ich da gern auch etwas markentreu bin, es ist das für meine Zwecke geeignetste Objektiv.

    Übrigens zählt ja dann auch noch etwas anderes, fernab von Abbildungsmaßstäben, Brennweiten und sonstigem: Das persönliche Gefühl beim Durchblicken.

  3. Max

    Ich mag ja auch Canon und weiß auch dass man Qualität bekommt, wenn man sich ein L kauft ;) . Aber die Linsen für APS-C-Sensoren werden leider eher stiefmütterlich behandelt, auch das neue EF-S 15-85 ist kein Wunderwerk, da machen es die Mitbewerber meist besser.
    Für Kleinbild sieht das dann schon wieder anders aus.

    Schlechtreden brauch ichs ja auch nicht, haste ja schon selbst gemacht :razz:

    Aber wichtig ist ja wirklich, dass es Dir zusagt, bin dann mal auf die ersten Erzeugnisse gespannt.

  4. Schrottie

    Huch, ich habe doch nichts schlechtgeredet! Ich bin hier voll des Lobes. 8-)

  5. Max

    Ach sag mal, das Oregon hat doch so ne Funkübertragung, ist das was Garmin-eigenes oder nutzbares Bluetooth?

  6. Schrottie

    Das ist eine eigene Geschichte, also nur für den drahtlosen Austausch von Wegpunkten, Tracks und Routen zwischen Oreganos und ähnlichen Geräten.

Einen Kommentar schreiben