Huch, da habe ich wohl mal wieder in ein Wespennest gestochen. Und dabei wollte ich doch nichts weiter, als endlich mal Klarheiten schaffen. Klarheiten die oft genug offen oder aber auch unterschwellig gefordert werden. Klarheiten, die für das Funktionieren einer Community enorm wichtig sind. Diesmal ging es um die Frage, ob es tatsächlich notwendig ist, das sich viele Volunteer Cache Reviewer von Groundspeak hinter Sockenpuppen verstecken.
Um diese Frage und mein Anliegen zu verstehen, muß man sich zunächst anschauen wie man Reviewer wird:
How do I become a volunteer cache reviewer?
Geocaching.com asks geocachers to become volunteer cache reviewers based on an identified need in the local area. Qualifications include experience level (most volunteers have hidden dozens of caches and found hundreds or thousands), reputation within the local geocaching community, involvement with any local geocaching organizations, demonstrated ability to work with land managers, communications skills, and knowledge of the geocache listing guidelines.
The best thing you can do if you’d like to become a cache reviewer is to work on each of the qualifications described above. Then, when you least expect it, you might be asked!
Quelle: support.groundspeak.com
Diese lustige und im Grunde absolut nichtssagende Antwort bekommt man nun grundsätzlich vorgeworfen, wenn man fragt wie man denn Reviewer werden kann. Aber die Antwort enthält im Kern eine Aussage, die so nun wirklich nicht nachvollziehbar ist. Sagt die Antwort doch ganz klar aus das ein Reviewer
- eine hohe Erfahrung besitzt (dutzende selbst versteckte Caches, hunderte oder tausende selbst gefundene Caches)
- eine gute Reputation in der lokalen Community besitzt
- in lokalen Geocaching-Organisationen involviert ist
- die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Behörden und Organisationen unter Beweis gestellt hat
Nun basteln wir uns kurz ein Szenario: Es wird durch Groundspeak verkündet, das in Bayern ab sofort der Reviewer CoolGuy Caches freischalten wird. Niemand in Bayern kennt diesen CoolGuy. Klar, es ist wie so oft eine Sockenpuppe. Aber von wem? Und damit stellt sich der Community eine besonders wichtige Frage: Hat uns Groundspeak jetzt jemanden vorgesetzt, der tatsächlich die Voraussetzungen erfüllt, oder ist es nachher nur ein guter Freund eines bestehenden Reviewers, der durch diesen empfohlen wurde? Gerade letzteres scheint oftmals der Fall zu sein. Amtseinführung als Freundschaftsdienst anstelle einer Auswahl im Sinne der eigenen Regularien sozusagen.
Nun ist es aber so, das die Reviewer nicht umsonst ein Bestandteil der lokalen Community sein sollen, denn nur so kennen sie örtliche Gepflogenheiten, nur so wissen sie wie die lokalen Geocacher ticken, nur so können sie ihren Dienst an der Community auch wirklich gut wahrnehmen. Also habe ich bei GC auf den Feedbackbutton gedrückt und eben vorgeschlagen, das die Reviewer fortan nur noch unter ihrem echten GC-Nickname arbeiten sollen.
Und erwartungsgemäß schnell kamen die entsprechenden Kommentare rein. Reviewer und deren Freunde halten selbstredend nichts von dieser Idee. Begründet wird dies vornehmlich damit, das a) die Gefahr bestünde, das Owner dann Fundlogs von Reviewern aus Rache für irgendwelche Ablehnungen löschen und b) Reviewer nicht mehr gemütlich auf Events gehen können, sondern dort auch bezüglich ihrer Arbeit zur Rede gestellt würden. Also ‘a’ fällt im Grunde aus, Loglöschungen sind verboten und würden entsprechende Sanktionen gegen denjenigen ermöglichen, der sie durchführt. Und ‘b’ mag sicher sein, ist aber im Grunde nur richtig und wichtig.
Ich sags mal so: Ich traue ja der Firma Groundspeak inzwischen echt vieles zu, aber eines nicht – das sie jemanden dazu zwingt, Reviewer zu werden. Man wird es also freiwillig und letztlich hauen ja gerade die Reviewer selbst oft und gern mit eben dieser Freiwilligkeit, dem Ehrenamt auf die Kacke das es nur so spritzt! Nimmt man nun also so ein Amt an, dann muß man dies eben auch mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen tun. Und wenn eben wegen der Tatsache das der GC-Nick zum reviewen verwendet werden muss niemand mehr Reviewer sein will, dann liegt es eben an Groundspeak dieses System grundlegend zu überdenken.
Eine Firma, die ein community-basiertes Geschäftsmodell hat, muß eben auch ein Höchstmaß an Transparenz bieten um gegenüber der Community, die ihre finanzielle Grundlage darstellt, glaubwürdig zu sein. Obendrein verhindert diese Transparenz auch Wildwüchse, hier in der Gegend erinnert sich noch so mancher an die Vorgänge im letzten Winter, als ein Reviewer seine Macht nutzte, um alte persönliche Rechnungen zu begleichen. Dumm nur, das seine Identität durchgesickert ist. Und einen weiteren Vorteil gäbe es ebenso. Viele Gerüchte um die jeweiligen Revieweridentitäten, einhergehend mit oftmals falschen Verdächtigungen, würden schlagartig aufhören und somit würden unbeteiligte Dritte geschützt, die nur aus zufälligen Ähnlichkeiten für den bösen Reviewer von nebenan gehalten wurden.
Und mal ehrlich, solange die Reviewer einen guten Job machen wird ihnen schon niemand den Kopf abreißen wenn mal nein gesagt wird. Aber die Chance, das die Reviewer besser arbeiten wenn sie bekannt sind, ist ungleich höher. Aber egal, inzwischen hat sich ja auch “the company” geäußert:
We (Groundspeak) know the reviewers and that should be enough. (Jeremy Irish)
Die zu erwartende Aussage des CEO, im ebenfalls zu erwartenden, großkotzigen Ton. Mr. Jeremy Irish steht eben über den Dingen und Transparenz bleibt für Groundspeak auch weiterhin ein Fremdwort…




Am 23. August 2010 um 19:52 Uhr
Verstehe die begründung mit dem Log löschen auch nicht. Man könnte sicher Problemlos ne liste erstellen, welcher nick hinter welchem Reviewer steckt. Das spricht sich schon rum irgendwann.
Am 23. August 2010 um 20:06 Uhr
Schon, aber es geht ja nicht um “irgendeine Liste” die sich “irgendwann herumspricht”. Sollen die Reviewer doch einfach den Account zum reviewen nutzen, mit dem sie auch cachen gehen. Der reviewer eigengott macht es bspw. vor, andere sind ebenfalls bekannt weil sie nur ein paar Buchstaben verdreht haben, aber manch einer ist eben gänzlich unbekannt. Von einem kenne ich bspw. die Identität und weiß recht genau zu sagen, das er in keinerlei Punkten den “Anforderungen” entspricht, die Groundspeak selbst definiert hat. Der kann also nur mit Hilfe eines guten freundes Reviewer geworden sein. Und derartige Machenschaften fallen dann eben aus – zum Vorteil aller Beteiligten.
Am 23. August 2010 um 20:48 Uhr
[...] durch mehr Transparenz das Gerücht der Vetternwirtschaft entkräftet werden. Also weg mit den Sockenpuppen für Reviewer! Allgemein Reviewer Unfreiwilliger “Extremtest” [...]
Am 23. August 2010 um 21:09 Uhr
Ich finds ne super Idee und kann das nur unterstüzen. Wer Reviewer wird, hat halt auch die angesprochenen Nachteile. So ist das Leben.
Am 23. August 2010 um 22:47 Uhr
Sämtliche Schiedsrichter bei irgendwelchen Sportarten laufen ja auch nicht mit einem Sack über dem Kopf herum, warum also sollte man hier bei GC unbedingt anonym bleiben wollen?
Ich hatte zwar bislang noch keine Probleme mit einem Reviewer, aber wenn ich so manches Mal im grünen Forum lese, wo sich in der Tat etliche (und das sind nicht nur Schrottie und Bursche, wie bei den Feedback-Kommentaren genannt) über die Arbeit eines ganz bestimmten Reviewers beschweren, dann frage ich mich, wieviel von dem Satz “We (Groundspeak) know the reviewers and that should be enough.”.
Einen Schei* kennen die
Am 23. August 2010 um 23:33 Uhr
Ich fände es auch interessant mal zu sehen wie viele der Reviewer auch FTFs von den Caches die sie reviewen machen. Aber auch das wollen sie wahrscheinlich nicht offenlegen – also die, die ihre Reviewer Macht zum FTFs finden nutzen.
Traurig, dass sie das nicht offenlegen können…
Am 24. August 2010 um 00:49 Uhr
Ich verstehe das Problem nicht. Hier in Thüringen haben wir einen super Reviewer und es ist ein offenes Geheimnis wer sich dahinter verbirgt. Auch bei den meisten anderen Revs ist doch klar um wen es sich handelt – ein Buchstaben zu drehen ist weniger als D3.
Am 24. August 2010 um 01:56 Uhr
Ich bin wirklich erstaunt über Deine fundierten Kenntnisse über “community-basierte Geschäftsmodelle” und Deiner Forderung nach Transparenz. Aber findest Du es nicht ein wenig naiv, von einem erfolgreichen Unternehmen zu fordern, sein Geschäftsmodell transparenter zu machen und mehr Mitbestimmung zuzulassen? Basisdemokratie ist eine nette Vision, aber das muß doch auch Dir bewußt sein, dass es darum nicht gehen kann.
Worum geht es Dir wirklich?
- geht es Dir um die Community?
- geht es Dir darum, in einem “Wespennest” zu stochern?
- geht es Dir darum hilfreich zu sein?
- geht es Dir darum, Dein eigenes Ego zu füttern?
- geht es Dir darum, die Welt zu verbessern?
- geht es Dir darum Dich und Deine eigene Geocaching Plattform ins Gespräch zu bringen?
- geht es Dir darum zu gestalten?
- geht es Dir darum, andere zu diskreditieren?
- geht es Dir darum, Deinen Frust und Ärger öffentlich zu äußern?
- geht es Dir darum, der Robin Hood des Geocachings zu sein?
Worum geht es Dir, wenn Du so einen Artikel schreibst? Ich kann Deinen wahren Grund beim besten Willen nicht erkennen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Du Dich im Eifer Deines Ärgers über die Geschäftspraktiken eines Unternehmens zu sehr in Deiner Argumentation verzettelt hast. Ich würde es begrüßen, wenn Du Dein Anliegen auf den Punkt bringst. Sachlichkeit hilft da bestimmt weiter.
Im Übrigen kann ich auch nicht verstehen, warum Du soviel Energie darauf verwendest, um an Geocaching.com rumzunörgeln, anstatt diese Power zu nutzen um Opencaching voranzutreiben.
stash-lab
groundspeak volunteer reviewer
Am 24. August 2010 um 05:59 Uhr
Stash-lab, worum es mir wirklich geht, das steht im Artikel. Das Du Dich damit vermutlich nicht einverstanden siehst, mag sein. Aber das als “Nörgelei an geocaching.com” abzutun ist das gleiche undifferenziert kindische verhalten wie es manch Forentroll gern an den Tag legt, hier pausenlos zu rufen “Geh doch zu *Deinem* OC ebenso, denn wie ich schon mehrfach betonte habe ich den Vorschlag nicht als Teammitglied von OC gemacht, sondern als zahlender Kunde der Firma Groundspeak. Und gerade Du als Reviewer solltest doch eigentlich diesbezüglich unterscheiden können, oder? Wenn Du es nicht kannst und alles was Dir nicht in den Kram passt als Angriff auf Groundspeak wertest, dann bist Du vielleicht für Deinen “Job” nicht wirklich geeignet.
Am 24. August 2010 um 08:39 Uhr
[...] Über die Aussage dass sich diverse Reviewer hinter einem Sockenpuppenaccount verstecken und somit das System wenig transparent machen, lässt sich streiten. Persönlich denke ich, dass ohne diese Pseudonyme so manches böse Wort [...]
Am 24. August 2010 um 08:42 Uhr
Viele Jahre lang folgte ich nebenbei einer Tätigkeit, die durchaus ein wenig der der Reviewer vergleichbar ist. Da lernt man, solche Dinge auch aus der anderen Perspektive zu betrachten.
Beispielsweise ergäbe sich aus einem gemeinschaftlichen privaten und reviewenden Account das Problem, dass die meisten Leute auch private Äußerungen für eine offizielle Reviewer-Meinung halten, die Worte werden deutlich schneller auf die Goldwaage gelegt.
Eine gewisse Transparenz ist gut und schön, aber ich kann das mit den getrennten Accounts sehr gut verstehen.
Am 24. August 2010 um 12:54 Uhr
Schrottie, ich glaube du hast dich da ganz schön in etwas verrannt!
Am 24. August 2010 um 14:17 Uhr
Keine Sorge Phil, ich verrenne mich schon in nichts. Ich gehöre eben nur nicht zu den Menschen die kommemtarlos alles hinnehmen. Und ja, mir war von Anfang an klar, das die Sache scheitern wird. Aber immerhin habe ich erreicht, das jetzt viele Leute über diese Thematik nachdenken. Und als nette Dreingabe hat dann der CEO von Groundspeak ganz eindrucksvoll demonstriert, was man von denkenden Kunden hält.
Am 24. August 2010 um 14:40 Uhr
Danke Schrottie,
nach Deinem letzten Kommentar habe sogar ich verstanden, worum es Dir eigentlich geht. Da lag ich ja zumindest teilweise richtig bei meiner Aufzählung. (siehe hier: http://www.bischiweb-online.de/wp/die-grosse-sockenpuppenfrage/#comment-47689 )
Vielen Dank!
stash-lab
Am 24. August 2010 um 15:21 Uhr
stash-lab, auch wenn Du es vermutlich nur ungern hörst: Nichts hast Du begriffen. Aber genau das hat Deine tolle “Liste” ja schon ganz eindrucksvoll gezeigt. Aber immerhin liefert Dein Auftreten hier im Blog bessere Gründe für die Verwendung von Sockenpuppen als sie im Feedbackportal gebracht wurden. Mit solch herablassendem Verhalten will schliesslich niemand gern in Verbindung gebracht werden.
Deshalb eine Ansage: Hier ist *mein* Blog. Wer mich hier auf irgendeine Weise angreifen will, der darf das gern tun. Dann aber mit offenen Karten, sprich mit dem bürgerlichen Namen. Soviel Respekt sei mir zu verlangen erlaubt!
Am 24. August 2010 um 17:01 Uhr
Hallo Schrottie,
Es war zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, Dich anzugreifen. Wenn Du Dich durch meine Kommentare angegriffen gefühlt hast, dann tut es mir leid.
stash-lab
wenn ich Dich aus dem Feedback-Portal zitieren darf:
Schrottie commented 19 hours ago
Nach solch einer Aussage habe ich angenommen, ich könnte bei Dir voraussetzen, dass Du weißt, wer hinter dem Account “stash-lab” steckt. Sorry, wenn ich da falsch lag. Ich stehe mit meiner Person hinter dem, was ich in meiner Rolle als Reviewer sage. Ich trete hier auch bewußt in dieser Rolle auf.
Respekt
Ich stehe auf dem Standpunkt, wer ein solches Thema in die Öffentlichkeit trägt, mit der Absicht, dass “viele Leute über diese Thematik nachdenken”, kann nicht erwarten, dass alle Leser derselben Meinung sind. Darüber hinaus erwarte ich bei einem solchen Thema einen sachlichen und respektvollen Umgang, wenn andere Meinungen kundgetan werden.
Hintergründe
Hmmm, ich dachte eigentlich, dass ich Deine Beweggründe verstanden hätte. Auch wenn sie nicht meinen Werten entsprechen, so habe ich sie doch respektiert.
Ich halte mich durchaus für eine aufmerksamen Leser. Wenn ich von dem, was Du in Deinem Blogbeitrag geschrieben hast, nichts begriffen habe, wie Du mir ’bescheinigst’, dann könnte es zugegebenermaßen an meiner Auffassungsgabe liegen, oder aber auch daran, dass die Grundaussage des Textes nicht deutlich genug formuliert wurde.
Meine Frage war durchaus ernst gemeint: Worum geht es Dir wirklich? Ich bin verwirrt! Anscheinend weiß ich es immer noch nicht.
Teilziel?
Aber immerhin hast Du anscheinend eines erreicht: Dass sich sowohl in Deinem Blog als auch auf dem Feedback-Portal viele Menschen bemüht haben, Dir eine Antwort auf Deine Anfrage zu geben. Die Antwort (wenn es Dir überhaupt um diese ging) war anscheinend nicht das, was Du gerne hören wolltest.
Die Frage ist: Kannst Du dennoch mit dieser Antwort/Entscheidung leben? Wenn Deine Antwort “Nein” ist, dann tue, was Du denkst tun zu müssen.
Was kommt jetzt?
Ich bin der Meinung, dass die Position von Groundspeak ausreichend dargestellt wurde. Man kann diese Position respektieren oder verständnislos mit dem Kopf schütteln.
Ich sehe für mich keine Notwendigkeit, dieses Thema weiter zu erörtern. Dennoch bin ich gerne bereit im persönlichen Kontakt (z.B. auf Events) mich darüber auszutauschen. Mehr kann und möchte ich hier nicht mehr tun.
Viele Grüße
stash-lab
Am 24. August 2010 um 17:27 Uhr
Sehe ich das richtig, dass Du dafür aus dem blauen Forum und aus dem Feedback-Forum geflogen bist?
Jeremy Irish
Removed a reply in this topic
Reason: Already banned from posting in the forums and on Geocaching.com for spamming. Also user Schrottie.
So steht es zumindest im Changelog des Feedbacks.
Am 24. August 2010 um 20:41 Uhr
@Schnueffler: Jeremy hatte kurzzeitig meinen Zugang zum blauen Forum und zu meinem GC-Account gesperrt. Das war aber ein Versehen und wurde gleich rückgängig gemacht. Anders bei ashnikes, der es zwar zuweilen recht heftig ausdrückte, aber im Grunde nur sagte, das Groundspeak wohl vergisst alle gleich zu behandeln. Auf der einen Seite sind Sockenpuppen strikt verboten, auf der anderen werden sie forciert.
@stash-lab: Kurz ein paar Worte weil es ja nun hier angesprochen wurde. Wenn Du wissen willst was ich denn nun wirklich will, dann lies noch einmal. Ich schrieb es hier und auch im Feedbackportal. Ich will lediglich wissen, ob die Reviewer das sind, was sie angeblich sein sollen. Gut in die Community integrierte Leute mit einer menge Ansehen und Know-How, die sich durch Mitarbeit in lokalen Organisationen auszeichnen, Erfahrung im Umgang mit Behörden und Organisationen haben und aus exakt diesen Gründen zum Reviewer wurden. Und das geht nur, wenn die Reviewer die nötige Offenheit dazu an den Tag legen. Und dazu zählt eben auch, sich nicht hinter einer Sockenpuppe zu verstecken. So wie es derzeit läuft, sieht es einfach nur so aus als wären die Reviewer weitgehend durch Vetternwirtschaft an ihrem Job gekommen. Und da ist es auch wenig zielführend, wenn Du eine tolle Liste hier reinschreibst und damit letztlich versuchst mich als Kasper darzustellen, der nur stänkern will und sich als “Robin Hood” sieht. Nimmt man von Deinem Kommentar mit der Liste die fade Polemik weg, bleiben ein paar belanglose Kommentare zu Bassisdemokratie und Geschäftspraktiken, die in dieser Art vorgetragen noch mehr den Eindruck erwecken, das sich die Reviewer gegenseitig ins Amt gehoben haben, völlig unabhängig davon ob sie dazu taugen oder nicht. Und gerade von einem Reviewer kommt dsas ganze schon recht seltsam rüber, besonders wenn es dann damit gekrönt wird, das ich meine Energie doch gefälligst woanders investieren soll. Darf ich als zahlender Kunde etwa keine Fragen stellen? Also verstehe die ganze Sache bitte einfach als das was sie ist: Den versuch endlich mal zu verstehen, wie diejenigen dazu kamen über meine Caches und die der anderen zu bestimmen, obn sie tatsächlich durch sich selbst legitimiert wurden oder einfach nur weil sie zufällig jemanden kannten, der sie in Seattle weiterempfohlen hat. Werdet einfach mal so transparent und legt Euch und Eure Arbeit offen. Zeigt wer ihr seid, zeigt was ihr tut und vor allem wie ihr es tut. Versteckt euch aber bitte nicht hinter aussagen wie “Man kann von einem erfolgreichen Unternehmen nicht verlangen transparent zu sein und Mitbestimmung zuzulassen.”, denmn exakt solche Aussagen erwecken maximal den Eindruck, das irh doch nicht so sehr ehrenamtlich arbeitet, wie ihr nie zu erzählen müde werdet. Fangt also einfach offen und ehrlich zu sein, dann werdet ihr sehen das dies nicht nur eurem Ansehen gut tut, sondern auch dem Ansehen von Groundspeak. Und eine letzte Bitte: Nennt die komische Wartschlange bitte nicht Transparenz bezüglich eurer Arbeit. Die zeigt lediglich wieviel ihr noch zu tun habt, sie trifft keine Aussage darüber wie ihr die Arbeit macht. Und das “Wie” ist letztlich entscheidend. Der Rest kommt per Mail, das gehört nicht an die Öffentlichkeit.
@all: Und ich will nochmal betonen – es geht nicht darum irgendwelche Reviewer anzuschwärzen, es geht auch nicht darum die Qualität ihrer Arbeit zu bewerten. Es geht eben wie schon an vielen Stellen gesagt darum, herauszufinden ob der Reviewer der ja nach Aussage von Groundspeak ein Teil der lokalen Community mit allerlei feinen Vorzügen die ihn besonders herausstellen ist, oder ob es letztlich doch nur ein guter Freund war. Also sollten alle Diskussionen auch darauf beschränkt bleiben, alles andere wäre kaum zielführend. Danke!
Am 25. August 2010 um 09:14 Uhr
Kleine Anekdote zum Thema Qualifikation:
Ex-Reviewer ° schreibt heute in der grünen Hölle:
Zitat: Darf ich z.B. im Stadtwald einen Geocache auslegen? Ich habe keine Ahnung wie dazu die Rechtslage aussieht.
Er hat bei Rechtsfragen wohl tatsächlich gewürfelt und man kann sich vorstellen, worauf es ihm bei der Auswahl seiner Nachfolger nicht ankam!
Am 25. August 2010 um 09:19 Uhr
Ich hätte, bevor ich mich zu diesem Thema auslasse, gern einmal eine Tagesladung von den E-Mails, die ein Reviewer jeden Tag bekommt.
Bitte mal weiterleiten!
Am 9. September 2010 um 16:58 Uhr
[...] ein Cacher zu seinem neuen Posten bekennen, oder ob er sich auch hinter einem Zweitaccout (um das diskriminierende Wort mit S… nicht zu nennen) verstecken wird. Schnuefflers Blog grüne Hölle, Reviewer [...]
Am 27. September 2010 um 11:02 Uhr
Haben sie jetzt Deine ganze Anfrage wegzensiert? Oder warum laufen die Links ins Leere?
Am 27. September 2010 um 11:25 Uhr
Nachdem reichlich für Groundspeak unbequeme Vorschläge und noch mehr unbequeme Fragen/Feststellungen im Feedbacksystem ankamen, hat Groundspeak das ganze Portal kurzerhand geschlossen. Jetzt gibt es ein neues, da hat man beschränktere Möglichkeiten bestimmte Vorschläge zu unterstützen und vor allem wird alles unbequeme sofort gelöscht, so das sich gar nicht erst Diskussionen entwickeln können, bei denen die Benutzer damit anfangen können, irgendetwas zu hinterfragen. Also ja, “wegzensiert” trifft es quasi auf den Punkt…