Nachdem der Heise-Newsticker im November letzten Jahres noch berichtete, das es in der Berliner Verwaltung kein Linux geben wird, scheint sich die Haltung nun doch zu ändern. Heute wird berichtet, das zumindest die Verwaltung von Wirtschaftssenator Harald Wolf auf Linux-Client umstellen wird. Dabei wird dann eine Desktopumgebung geschaffen, die voll auf OpenSource setzt, sich jedoch problemlos in die Windowsumgebungen anderer Verwaltungen integriert, wodurch der Dokumentenaustausch unproblematisch möglich ist.
Bleibt zu hoffen, das dieses Projekt ausreichende Signalwirkung hat und der Berliner Senat seine Haltung gegenüber OpenSource im Allgemeinen und Linux im Speziellen nochmals überdenkt. Der Stadtkasse täte es mit Sicherheit gut.


Am 6. Juni 2008 um 12:24 Uhr
Türen……
Eben entdeckt und spontan Gefallen daran gefunden:
…und irgendwie auch passend zu Schrotties Beitrag.
Bookmark erstellen bei: ……
Am 16. Juni 2008 um 11:39 Uhr
Auch, wenn ich ja prinzipiell ein Freund alternativer Betriebssysteme bin, muss ich ja ganz provokant mal drauf hinweisen, dass es Studien gibt, die besagen, dass Linux insgesamt eben doch nicht billiger kommt als Windows
Am 16. Juni 2008 um 11:39 Uhr
achso, zu meiner Verteidigung muss ich noch hinzufügen: ich bin der Arbeit, daher IE+XP – so was kommt mir zu Hause natürlich nicht in Frage
Am 16. Juni 2008 um 12:01 Uhr
bei solchen Studien kommt es darauf an, wer sie macht und was bedacht wird. Meistens wird dabei nämlich vergessen das auch für Windows Anwenderschulungen nötig sind und auch der Support verdammt teuer wird.