Die vierte größere Tour führte uns zum Berger See und anschließend über den Muhs-Panoramaweg zur Lasnitzenhütte. Diese Tour erforderte keine An- oder Abfahrt, sprich wir gingen direkt von der Ferienwohnung los.
Diese Tour war die einzige, die neben der Pflichttour zur Stabanthütte bereits im Vorfeld fest eingeplant war. Der Berger See ist enorm schön, also wollten wir unbedingt noch einmal dorthin. Der Aufstieg vom Zeltplatz in Hinterbichl aus geht gleich zu Beginn recht heftig los, wird aber nach recht kurzer Zeit wieder etwas flacher. Allerdings ist der erste kurze Abschnitt ein guter Vorgeschmack auf das was noch kommt. Denn nach nicht allzu langer Zeit geht es dann wieder recht heftig zur Sache. Da kommt eine kleine Ochsnerhütte auf halber Strecke ganz gelegen, denn sie bietet gute Sitzmöglichkeiten zum pausieren und erholen.
Noch ein Stückchen weiter geht der Weg dann aus dem Wald heraus über eine steinige Bergrosenwiese. Diese sieht au den ersten Blick recht klein aus, man wähnt sich schon fast am Ziel, jedoch zieht sie sich dann deutlich länger über den Berg als zunächst angenommen. Wie an vielen anderen Hütten auch kündigt dann ein kleines Kraftwerk die nahende Hütte an, welche nur wenige Minuten später nebst einem himmelblauen See sichtbar wird.
Link: de.sevenload.com
Der Muhs-Panoramaweg wird seinem Namen durchaus gerecht. Von der Berger Seehütte begibt man sich in leichtem Anstieg aus dem Tal heraus und kommt an ein Plateau das Aussicht in viele benachbarte Täler und fast über das gesamte Virgental bietet. Da wir beim letzten Mal auf diesem Weg eher auf der Flucht vor nahendem Unwetter waren, nutzte ich diesmal das schöne Wetter umso intensiver zum fotografieren. Und wenn man auf einem Panoramaweg ist, muss auch ein Panoramabild gemacht werden:
Nach dieser “Fotorast” ging es dann auf schmalen Pfaden leicht abfallend ins benachbarte Lasnitzental, wo sich dann auch das nächste Ziel befand. Zwar sieht man die Lasnitzenhütte schon recht früh, jedoch muss man zunächst bis fast in den Talschluß hinterwandern und vor dort aus wieder nach vorn ins Tal um sie zu erreichen. Der Rückweg von der Lasnitzenhütte gestaltet sich recht einfach, da man bei Bedarf komplett auf einem Forstweg gehen kann. Wir haben uns dann aber für die schnellere Varianten entschieden, die nach einem Weilchen Forstweg direkt durch den Wald “senkrecht” herab führt.
Mehr Bilder gibts hier bzw. Bilder von der gleichen Tour aus dem Jahre 2005 gibts hier.








Am 17. Juli 2008 um 08:01 Uhr
Hihi..bekomme langsam nen Höhenkolla!
Ach ne ist nur der pure ehrliche Neid..shit bin ich Urlaubsreif!
Am 18. Juli 2008 um 08:26 Uhr
Naja, fürs nächste Jahr bist Du schon vorgemerkt, dann wirst Du mit auf den Berg geschliffen.
Am 18. Juli 2008 um 16:29 Uhr
Hört sich gut an, mal sehn was draus wird. :angel:
Am 5. Februar 2011 um 11:46 Uhr
[...] Hier im Bild habe ich das mal beispielhaft für eine, übrigens ganz schwer empfehlenswerte Tour in den Hohen Tauern gemacht, die wir bereits zweimal gegangen [...]