Unsere erste große Bergtour nach dem Einwandern führte über zwei Hütten, von denen eine leider noch geschlossen war. Somit lauerte nur an einer die Belohnung in Form von kühlem Weißbier.
Morgens ging es mit dem Postbus nach Virgen, wo die Tour beginnen sollte. Zunächst bedeutete dies, ein ganzes Ende bergab bis zur Isel zu gehen. So etwas ist immer ärgerlich, wenn man ja eigentlich hinauf will. Aber was solls, manchmal führt eben nur das Gefälle auf den Berg.
Direkt nach der Isel ging es stramm bergauf. Knapp eine Stunde recht heftige Steigung vermittelten das Gefühl, die komplette Höhe gleich zu Beginn zu machen. Nach dieser Stunde erwartete nach einer saftigen Wiese eine Forststraße, deren Steigung sehr gering war. Somit war es eine wirklich Erholung nach den Strapazen des ersten Teils. Eine weitere Stunde später bot sich Gelegenheit zur Rast. Also schnell die Jause ausgepackt und losgefuttert, der nächste Abschnitt war bereits zu sehen und ließ vermuten, das eine Stärkung dringend notwendig ist.
So war es dann auch, für weitere 1,5 Stunden ging es strack bergauf, nur sehr wenige leichtere Stellen verschafften den Wadln Erholung. Allerdings bot der letzte Teil dieses Abschnittes bereits einen wunderbaren Ausblick, der für alle Strapazen des Aufstieges entschädigte. Die Zupalseehütte (2.350m Seehöhe) erwartete uns dann oberhalb eines Bergrosenfeldes. Auf dem steinigen Weg darüber wurden wir gehörig von Murmeltieren ausgeschimpft, die sich offenbar in ihrer Ruhe gestört fühlten. Klar, diese Strecke gehen eben nicht viele, die meisten nehmen die “Touri-Variante” mit dem Bergtaxi nach oben und dann gemütlich rüber zum Zupalsee.
Nach einer angemessenen Belohnung in Form von Weißbier und Joghurt mit Waldbeeren ging es über einen Panoramaweg zur Wetterkreuzhütte (2.106m Seehöhe). Der Anstieg ist kinderleicht und somit auch für kleinere Wandersleute und Senioren geeignet. Da die Wetterkreuzhütte mit dem Bergtaxi zu erreichen ist, sind auf diesem Weg recht viele Wanderer zu treffen, die sich eben auf den Berg fahren lassen und den leichten Weg zum Zupalsee nehmen.
Die Wetterkreuzhütte selbst war ja, wie schon erwähnt, geschlossen, also ging es ohne eine weitere Belohnung wieder hinab nach Virgen. Für den Abstieg nutzten wir den Fahrweg, den auch das Taxi nimmt, eine im Nachhinein betrachtet eher ungünstige Entscheidung, denn knapp 1.000 Höhenmeter bergab über festen Schotter zu laufen ist für die Gelenke nicht gerade erfrischend. In Virgen selbst wurden wir dann glücklicherweise mit dem Auto direkt an der Isel abgeholt, so daß wir uns einen weiteren Aufstieg, in diesem Falle halt zum Postbus, sparen konnten.
Weitere Bilder kommen später noch, ich muss erstmal alles raussuchen was sich noch zu zeigen lohnt, dann gibts ein Webalbum nachgereicht…
Mehr Bilder gibts hier.








Am 10. Juli 2008 um 11:37 Uhr
Die “Vorspeise” an Fotos ist schon mal vielversprechend. Ich freue mich auf die weiteren