Bei einer (Caching-)Wanderung am Sacrow-Paretzer-Kanal kamen mir heute erstmals Baumfällarbeiten durch Biber in Natur unter. Was man sonst eher aus Büchern oder dem Fernsehen kennt, wirkt vor Ort gleich noch viel imposanter, allein die großen Späne die Meister Biber aus dem Baum beißen kann zeugen von wahrlich heftigen Beißerchen.
Am besten fand ich allerdings, das die Biber an scheinbar aussichtsloser Position die Bäume umlegten, denn einige der gefällten Bäume waren weit vom Wasser entfernt, andere wiederum zwar neben dem Wasser aber bei weitem nicht geeignet einen Damm zu bauen. Aber das scheint den kleinen Nagern relativ egal zu sein…
Belichtung: 0,01 sec (1/100)
Blende: f/7.1
Brennweite: 54 mm
Lens Type: Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6
Ein wenig schade war eigentlich, das sich die Biber selbst nicht gezeigt haben, normalerweise sind die ja nicht so sehr scheu. Also blieb es dabei, die deutlichen Spuren zu fotografieren.
Belichtung: 0,008 sec (1/125)
Blende: f/10.0
Brennweite: 34 mm
Lens Type: Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6
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Tags: baum • beobachtet • biber • erlebnisse • geocaching • nager • wanderung






Am 9. Februar 2009 um 18:53 Uhr
Leider ist geplant, den Sacrow-Paretzer Kanal für größere Schiffe zu verbreitern und zu vertiefen. Dagegen wendet sich das Aktionsbündnis gegen den Havelausbau. Ein Naturschutzverband hat bereits Klage erhoben.
Axel
Am 9. Februar 2009 um 19:04 Uhr
Ja, ich weiß davon. Auch mein Stammgartenlokal ist davon betroffen und ich bin selbst auch beim Aktionsbündnis, zumindest als Unterstützer, dabei.
Am 9. Februar 2009 um 23:39 Uhr
Jetzt auch noch Biber auf Beutezug? Hab gehört in der Berliner Region sollen sich Tausende Wildschweine rumtreiben.
Am 10. Februar 2009 um 09:12 Uhr
Fällen die Biber die Bäume nicht nur, damit sie an die Äste kommen, mit denen sie dann ihre Dämme bauen? Ich meine, mal so etwas gelesen zu haben (und bin jetzt zu faul zum guhgeln *g*).
Am 10. Februar 2009 um 10:19 Uhr
das ist mal cool
Am 10. Februar 2009 um 19:17 Uhr
@maksi: Schon richtig, aber das schrieb ich ja auch…
Am 11. Februar 2009 um 10:43 Uhr
Da haben wir uns falsch verstanden, Schrottie. Du schriebst: die Biber an scheinbar aussichtsloser Position die Bäume umlegten, denn einige der gefällten Bäume waren weit vom Wasser entfernt, andere wiederum zwar neben dem Wasser aber bei weitem nicht geeignet einen Damm zu bauen
Deshalb meinte ich, dass sie ja nur die Äste brauchen und die (ganzen) Bäume ihnen ja egal sind. Äste sind leichter und z. T. biegsam, also sehr wohl zum Dammbau geeignet.
Verstehste mich jetzt?
Am 11. Februar 2009 um 11:49 Uhr
Aah, ja! Verstehe. Aber auch das war aussichtslos, denn so viele Äste wie die bräuchten um einen Damm zu bauen wachsen da nicht.